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Cesar Manrique und Lanzarote

Cesar Manrique

Cesar Manrique und Lanzarote, eine perfekte Symbiose die dem Rest der Welt den Ausdruck der Kunst rund um die Vulkanspitzen vorfuehrt, uns an das Urspruengliche an unsere Vorfahren, heranfuehrt und uns lehrt die Natur zu respektieren.

Cesar Manrique wurde in Arrecife, am 24. April 1919, in der Strasse Juan de Quesada am Charco de San Ginés geboren. Die Familie bestand aus den Eltern, Gumersindo Manrique und Francisca Cabrera, und den Geschwistern, Carlos, Juana und Amparo seiner Zwillingsschwester. Seine Kindheit verbrachte er in charco de San Ginés und Caleta de Famara, wo sich eine Verbindung zur Natur aufbaute. Seine Kinderfreundschaft mit Pepín Ramirez bidete eine wichtige Grundlage fuer die Zukunft, vewreinigte sie doch die Berufe -Kuenstler und Politiker- womit das Schiksal der Insel entscheidend mitgestaltet werden sollte.

Im Jahr 1938, waerend des spanischen Buergerkrieges, nahm er als Freiwilliger in der Artillerie teil, eine Tatsache die spaeter bittere und schmerzvolle Erinnerungen erzeugen sollte. Er begann, auf Wunsch seines Vaters, an der Universitaet La Laguna, auf Tenerifa, Architektur zu studieren. Nach zwei Jahren brach er das Studium aber zu Gunsten der Kunst ab, denn er erhielt ein Stipendium von der Capitania General de Canarias, mit dem er an der Universitaet der schoenen Kuenste in Madrid studieren konnte.

In Madrid lernte er Pepi Gomez kennen, mit der er 18 Jahre zusammen lebte, eine Beziehung die schlagartig durch den Tod 1963 beendet wurde. Beeinflusst durch die Surrealismus der fuenfziger Jahre, schuf er das Mauergemaelde im Parador de Turismo in Arrecife- El Viento, La Pesca und La Vendimia- und im Flughafen Guacimeta. Ohne seine Besuche auf Lanzarote zu unterbrechen, stellte er seine Werke aus und reiste in aller Welt, bis er schliesslich seinen Wohnsitz nach New York verlegte, nachdem er ein Angebot von der angesehenden Art Gallery Catherine Viviano bekam, wo er gleich dreimal ausstellte. In jenen drei Jahren lebte er zwischen New York und Lanzarote, wobei er Anregung bei amerikanischen Kuenstlern fand und deren Techniken, die Kollage und Assemblage lernte.

Im Jahr 1968 baute er sein Haus "Taro de Tahiche" und verlegte seinen Wohnsitz entgueltig nach Lanzarote. Zwischen 1970 und 1976 vollendete er verschiedene Werke: Die Mauergemaelde im Grand Hotel von Arrecife; Die Arbeit am Mirador del Rio (1973); Eroeffnung des Almacen_ spaeter das Kulturzentrum der Insel; und 1976 beendete er die Arbeiten an der Cost Martiánez,in Puerto de la Cruz, Tenerifa; Die Restaurierung des Castillo de San José, das in das internationale Museum zeitgenoessischer Kunst umgewandelt wurde und er begann die Arbeiten am Jardin de Cactus.

Die Zeit zwischen 1976 und 1986 war von grosser kuenstlerischer Bedeutung fuer Cesar Manrique, der in der selben Zeit Anerkennung im In-sowie im Ausland erhielt: Las Banderas del Cosmos und die Inneneinrichtung des Centro Astrofísico del Roque de los Muchachos auf La Palma, er schuf die Schwimmbecken und Gaerten des Hotel Las Salinas von Lanzarote, die Einkaufsgallerie La Vaguada in Madrid 1983; El Mirador de la Peña(El Hierro 1989); El Mirador del Palmarejo (La Gomera,1992); Goldmedaille fuer turistische Verdienste; Weltpreis fuer Oekologie und Tourismus von Berlin; die Goldmedaille fuer schoene Kuenste von der kanarischen Regierung; der Gosslaer Preis fuer Kunst und Oekologie; der Fritz Schumacher Preis von der Universitaet Hannover; das grosse Zivilverdienstkreuz persoenlich ueberreicht vom Spanischen Koenig und der niederlaendische Laureate Van D'abeod in Holland.

In den kommendenJahren, bis 1992, wird er diese Werke, bekannt als Jardin de Cactus, das Auditorium im Jameos del Agua, Arbeiten am Marine Park in Ceuta sowie den kanarischen Pavillon auf der Expo 92 in Sevilla, vollendet haben.

Er starb 1992 bei einem Verkehrsunfall nur 50m. von seiner Stiftung, der Fundacion Cesar Manrique, entfernt.

Cesar Manrique war ein grossartiger Kuenstler, der es verstand den Erhalt der Natur mit den modernen Errungenschaften, zu verbinden. Dank seiner Sensibilitaet, seiner Authensitaet, seiner Imaginationskraft und der Staerke seines Charakters, schuf er Werke die seine physische Existenz weit ueberdauern werden.